Es nimmt Form an. Oder so.

Moin.

Nur eine kurze Zwischenmeldung, die einerseits für euch ist, aber irgendwo auch für mich, damit ich selbst sehe, dass ich etwas geschafft habe udn wann und so.

Die erste Unterseite, nämlich ‚über mich‘ ist jetzt soweit fertig, dass sie zumindest mit Text gefüllt ist. Eventuell kommt da später noch ein Bildchen rein oder andere kleine Nettigkeiten. Kann auch sein, dass ich noch irgendwas dort ergänze. Aber ich denke, man sollte jetzt einigermaßen ein Bild von mir bekommen können 🙂

LG,
Blacky

Moin

Mahlzeit.

Dies ist nur ein kleiner Testbeitrag, damit ich ungefähr sehen kann, wie sich dieses vorgefertigte Design eigentlich so verhält, während ich hier noch am rumbasteln und texten und so bin.

Natürlich funzt mein alter Sleepless Nights Blog theoretisch noch, aber meinen MS-Blog hat’s irgendwie total zerschossen, als mein Hostanbieter von wem anders aufgekauft wurde. Theoretisch geht die DB noch und so, und vermutlich könnte ich es auch irgendwie wieder reparieren, aber ganz ehrlich: ich habe da keinen Nerv zu im Moment. Außerdem ist’s vielleicht nicht sooooo schlecht, wenn ich alles, was mich betrifft, jetzt auf einem einzigen Blog habe. Na ja. Mal gucken.

Bis denne.

Eure Blacky.

Die Diagnose – Teil 4

…oder: „Klinisch isoliertes Syndrom.“

197hsfr Montag, 28. April 2014 197hsba

Vollkommen entnervt und gereizt erwachte ich in den Montag. Ich wollte nur noch raus aus dieser Klinik. Und ich wollte endlich Antworten. Klare Antworten auf klare Fragen, verdammt noch eins. Ich fühlte mich immer mehr wie in einen Käfig eingesperrt, fast wie ein Tier im Zoo oder gar in einem Zirkus. Ich wollte nur noch raus. Dieses Gefühl ging mittlerweile sogar so weit, dass ich mich spätestens Mittwoch einfach selbst entlassen wollte. Vermutlich hätte ich das aber nicht getan, da ich einfach zu vernünftig gepolt bin. Zumindest hoffe ich, dass dem so gewesen wäre…

Anyway. Ich wartete gespannt auf die Visite, die zwischen 11 und 12 Uhr bei uns ins Zimmer platzen sollte. Ich wollte die Ärzte und Studenten nicht im Bett empfangen, wie sonst es immer der Fall war. Ich zog mir meine Jeans und meine Schuhe an und setzte mich an den Tisch in unserem Zimmer, um zu signalisieren, dass ich hier endlich raus will und mir das ehrlich gesagt auch verflucht ernst ist. Ich schrieb mir alles an Fragen auf, mit denen ich die Leute bombardieren wollte. Ich war durstig nach Antworten, nach Informationen. Was zum Teufel habe ich? Wo kommt es her? Wie kann ich verhindern, dass es noch mal passiert? Und vor allem: Wann darf ich bitte endlich gehen?!

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Die Diagnose – Teil 3

..oder: „Tropf, Tropf, Tropf…“

197hsfr restliche Woche vom 197hsre
197hsba (Oster)Montag, 21. April bis Sonntag, 27. April 2014 197hsli

Mir fiel gerade beim Rekapitulieren der Krankenhauswoche auf, dass ich am Ostermontag auch schon das Urbason als dritten Infusionsbeutel bekommen hatte. Das ist (eventuell) besser bekannt als Methylprednisolon bzw. Cortison, ein Entzündungshemmer.

Fakt ist zumindest, dass ich von Montag bis Freitag durchgehend mehrere Tröpfe an mir dranhängen hatte. Das ging nach dem Frühstück los und zog sich bis zum Abend ca. 18/19 Uhr hin, dann hatte ich etwas Ruhe. Das Zeug lief zwar schnell, aber eben auch nicht zu schnell. Das eine war eine kleine Glasflasche von 200 ml, glaube ich. Ich weiß nur nicht mehr, wie das Zeug hieß. Es sollte jedenfalls antibakteriell wirken. Dazu gesellte sich ein Beutel von 500 ml „Acic„, was vermutlich kurz für Aciclovir ist und antiviral wirkt. Und eben noch mehrere 500 ml Beutel von dem Urbason. Ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere, bekam ich jeden Tag eine Flasche und 5 bis 6 Beutel in mich reingepumpt. Teils gab es nachts noch einen Tropf ab 22 oder 23 Uhr, aber das habe ich teils nicht richtig wahrgenommen, weil ich meistens schon schlief.
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Die Diagnose – Teil 2

…oder auch: „Willkommen beim Start des Untersuchungsmarathons!“

197hsfr nach wie vor Samstag, 19. April 2014 197hsba

Im ersten Zimmer der Stroke Unit angekommen und verkabelt, wurde mich gleich klargemacht, dass ich in den kommenden Tagen noch einige Untersuchungen über mich ergehen lassen müsste. Für Sonntag stand beispielsweise noch eine weitere MRT-Untersuchung an, dieses Mal allerdings mit Kontrastmittel. Kein Thema, Kontrastmittel kannte ich ja schon von 2011 von der Untersuchung. Ich hatte damals keine Verträglichkeitsprobleme, also gingen wir mal davon aus, dass es auch dieses Mal keine Schwierigkeiten geben würde. Außerdem wollte man nach den Osterfeiertagen noch eine Herzuntersuchung machen. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich ja noch nicht, was für eine Untersuchung dabei auf mich zukommen würde…

In der Nacht zum Sonntag platzte, als ich schon schlief, plötzlich der Oberarzt in mein Zimmer und bestand darauf, mich auch noch mal kurz durchzuchecken. Es war zwischen 1 und 2 Uhr morgens, deswegen war ich auch sichtlich irritiert und etwas neben der Spur. Hat aber soweit alles geklappt, wie er es haben wollte. In einem Nebensatz hieß es dann von ihm „Wir müssen Ihnen morgen auch Nervenwasser entnehmen.“. Ich war vermutlich noch nie in meinem Leben so schnell so schlagartig wach wie nach diesem Satz. Ich fragte nur „Heißt das… Große Hohlnadel in den Rücken?“, was zu meinem Leidwesen nur benickt wurde. Yippieh. Mir stand also eine Lumbalpunktion bevor… Und sowas erzählt man mir mitten in der Nacht.
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Die Diagnose – Teil 1

…oder auch: „Am Anfang war das Kribbeln…“

197hsfr (Kar)Freitag, 18. April 2014 197hsba

Als ich morgens zwischen 8 und 9 Uhr erwachte, fiel mir sofort etwas auf, was nicht ganz stimmte: meine linke Hand war irgendwie komisch. Es fühlte sich an wie eine Mischung aus eingeschlafen und taub. Außerdem war da so ein leichtes Kribbeln. Zunächst dachte ich mir nicht sonderlich viel dabei. Ich ging einfach davon aus, dass sich wieder Nerven im Schulter- und Nackenbereich verklemmt hatten, weshalb eben diese Einschlaferscheinung da ist. So kreiste ich also ein paar mal vor und zurück mit den Schultern und hoffte auf Besserung.

Im Laufe des Mittags gesellte sich mein linker Unterarm zu dieser eingeschlafenen Kribbelkiste dazu. Ich ging immer noch von einem Wirbelsäulenproblem aus. Ähnliches hatte ich zwei Wochen zuvor schon einmal, allerdings war das noch sehr harmlos. Das Kribbeln nahm zu, konnte aber noch ignoriert werden.
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