Good Omens

Autoren:
Terry Pratchett & Neil Gaiman

Seitenzahl:
400+ im Taschenbuchformat

Handlung:
Der Dämon Crowley und der Engel Aziraphale haben seit 6000 Jahren so etwas wie eine freundschaftliche Beziehung zueinander und ihre eigene Sichtweise auf die Welt an sich und dem, was mit ihr passieren sollte. Eines schönen Tages erhält Crowley persönlich den Auftrag, den Antichristen in eine Familie zu schmuggeln und damit den Beginn für das Armageddon, also das Ende der Welt einzuläuten. Ehrlich gesagt hat Crowley darauf eigentlich so bgar keinen Bock, da keine der beiden Seiten dieses Kriegs – Himmel und Hölle- gewinnen sollte und es doch cooler wäre, wenn alles so bliebe, wie’s ist. Er kann sich diesem Schicksal leider nicht entledigen. Dummerweise läuft bei dem Kindertausch in einem Geburtenspital, welches von einem satanischen Nonnenorden betreut wird, etwas gewaltig schief.

Aziraphale und Crowley wollen das Ende der Welt verhindern und versuchen daher, den vermeintlichen Antichristen möglichst neutral zu beeinflussen, Als am elften Geburtstag des Kindes der Höllenhund nicht auftaucht, wird ihnen bewusst, dass sie das falsche Kind vor sich hatten. Es beginnt also ein sehr irrsinniger Wettlauf gegen die Zeit, um den echten Antichristen zu finden und um eventuell die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte zu vereiteln!

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Bewertung:
Ich habe das Buch auf englisch gelesen und lese es derzeit quasi noch einmal erneut, da ich es einer Freundin in unserer gemeinsamen Lesestunde vorlese. (Sie hat sich das quasi gewünscht.) Bisher kenne ich nur drei Scheibenweltromane von Terry Pratchett und American Gods von Neil Gaiman. Trotzdem muss ich eines sagen: die beiden sind wirklich ein höllisch-himmlisch gutes Team. Ich habe mich beim Lesen echt weggeschmissen vor Lachen und tue es immer noch. Es ist sehr witzig geschrieben an einigen Stellen und Ecken. Die Handlung ist verworren, leicht haarsträubend und einfach nur klasse.

Die Idee, dass die Reiter der Apokalypse mehr oder wneiger moderne Jobs haben und auf Motorrädern umherbrausen, als sie zum Final Battle gerufen werden, ist einfach nur köstlich. Ein Engel und ein Dämon haben eine Allianz und eigentlich keinen Bock auf das Ende der Welt. Außerdem kommt immer wieder die Erkenntnis hoch, dass niemand von vornherein gut oder böse geboren wird. Die Witchfinder Army gefiel mir streckenweise sehr gut. Ich hab den Sergent echt gefeiert, auch, wenn es manchmal echt schwierig war, ihn zu verstehen. Auf den Lesepart freue ich mich beinahe schon diebisch – allerdings fürchte ich, dass meine Lesekollegin kaum etwas verstehen wird. Aber drauf geschissen.

Das Vorwort in diesem Buch ist einfach nur genial. Es zeigt noch einmal Abgründe und Höhen der menschlichen Seele auf, die ich persönlich so niemals vermutet hätte.

Es ist wirklich ein gutes Buch. Ich gebe liebend gerne fünf Sterne dafür.
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